Spaziergang #01

Am 19. Januar 2019 war Premiere: Unser erster Spaziergang führte vom Klosterstern über die Nikolaikirche, durch den Eichenpark, über die Krugkoppelbrücke und entlang der Straßenzüge Fernsicht, Bellevue und Schöne Aussicht. Und in der Tat konnte man an diesem Tag in der Ferne die Kirchtürme von Hamburg glasklar sehen und man hatte eine schöne Aussicht auf Villen und Wasser. So wie wir neun von der Nieren Selbsthilfe nutzten zahlreiche Hamburgerinnen und Hamburger die klare Luft sowie das helle Licht und die wärmenden Strahlen der Sonne für einen Spaziergang entlang der Alster. Bei heiterer Stimmung und guten Gesprächen gingen wir langsam unserem Ziel entgegen. Dabei besichtigten wir die Nikolaikirche von innen (ein interessantes Bauwerk) und auch die Moschee (ein zumindest ungewöhnliches Bauwerk). Gerastet haben wir, wie geplant, im Literaturhaus. Danach wurden wir mit einem einmaligen Sonnenuntergang über der Alster belohnt und nach einem letzten Blick über den Kuhmühlenteich stiegen wir nach knapp vier Stunden gut gelaunt in die U-Bahn an der Uhlandstraße.

Radtouren 2018 - #09 bis #12

Der Sommer 2018 mit ungewöhnlich viel Sonne und wochenlanger Trockenheit war ideal für alle Radfahrerinnen und Radfahrer. Leider galt das nicht für jede unserer vier Radtouren.
Zu Beginn des Jahrhundert-Sommers (was wir damals natürlich noch nicht ahnen konnten) stand am 5. Mai die Radtour durch die Haseldorfer Marsch auf dem Programm. Diese war 2017 ins Wasser des Dauerregens gefallen. Nun begleiteten uns als Ausgleich die Sonne und angenehme Temperaturen den ganzen Tag über. Wir starteten am S-Bahnhof Wedel, mussten noch ein Stückchen durch die Stadt fahren, bevor wir die Holmer Sandberge und einen kleinen See erreichten, der uns als Pausenkulisse diente. In Haseldorf drehten wir eine Runde im Schlosspark, bevor wir zur Kirche St. Gabriel kamen, die wir sogar besichtigen konnten. Bei leichtem Rückenwind konnten wir den Rückweg am Deich entlang fahren, allerdings war auf kreuzende Schafe zu achten und die Gatter waren sorgfältig zu schließen. Das Essen schmeckte uns auf der (fast schon zu) sonnigen Terrasse des Gasthauses Fährmannsand.
Am 9. Juni, dem Termin unserer zweiten Tour, trafen wir uns in Großhansdorf, um gemeinsam nach Bad Oldesloe zu radeln. Natürlich bei bestem Wetter, was nach vier Wochen Trockenheit schon selbstverständlich war. Unterwegs konnten wir sogar auf der Terrasse des Schlosses Tremsbüttel einen Kaffee mit oder ohne Kuchen zu uns nehmen. Das war eine angenehme Überraschung, denn bei einer Vorbereitungsfahrt hatte man gesagt, sonnabends sei das Café geschlossen. Wir kehrten also ein, wo es eigentlich nicht möglich sein sollte und standen vor verschlossenen Türen, weil die Rolfshagener Kupfermühle geschlossen war. Das hielt uns aber nicht davon ab, das gaststätteneigene Gartenmobiliar zu nutzen und am Mühlenteich zu picknicken. Dies wurde zwar von Innen argwöhnisch beobachtet, aber man ließ uns gewähren.Nach einem Rundkurs im Kurpark und einer Abkühlung in der für mich überraschend beschaulichen Stadt fuhren wir mit dem Regionalzug gen Hauptbahnhof.
Gut zwei Monate später, am 11. August, war die dritte Tour geplant, die von Harburg nach Finkenwerden führen sollte. Leider stellte sich heraus, dass die S-Bahn zu dieser Zeit in Wilhelmsburg endete und statt dessen ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet war. Man hätte zwar den Metronom nutzen können, gleichwohl wollte ich unseren TeilnehmerInnen diese eher verwirrende und umständliche Anfahrtssituation nicht zumuten, und somit habe ich die 4. Tour, die in Hamburg startete, vorgezogen. Das hat auch sehr gut geklappt, weil alle die kurzfristige Benachrichtigung erhalten haben und mit der Änderung einverstanden waren. Nur das Wetter war offenbar an diesem Tag nicht damit einverstanden, dass die Nierenselbsthilfe mit neun Personen auf dem Rad unterwegs sein wollte. Obwohl die Wetterprognose am Morgen einen regenfreien Tag verkündete, fing es schon kurz nach unserem Start am U-Bahnhof Kellinghusenstraße an zu regnen, so dass wir unter einer Brücke Schutz suchen mussten. Leider waren die Prognosen nun nicht mehr so regenfrei. Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass wir uns just unter einem schmalen, aber sehr langen Regenband befanden, das uns immer wieder „befeuchtete“. Unser Proviant mussten wir, von Bäumen nur mäßig geschützt, im Regen verzehren. Und unsere Einkehr im Gasthaus Wulfsmühle erreichten wir in der Anzahl schon etwas dezimiert und wenig „amused“. Nach der Stärkung wollten wir mit neuer Energie nach Pinneberg sausen, leider machte der Regen auch dabei nicht mit. So traten einige den Rückweg an und die drei Verbliebenen fuhren, so schnell es ging, zum S-Bahnhof Pinneberg.
Einen Tag vor unserer Abschlusstour am 22. September, die uns nun tatsächlich von Harburg nach Finkenwerden bringen sollte, kündigte der Wetterbericht für den nächsten Tag Sturm mit Böen von bis zu 70 km/h an. Das bedeutete einerseits kräftigen Gegen– oder Seitenwind, auf dem Deich durchaus nicht ohne Gefahr, vom Weg abzukommen oder von abbrechenden Ästen getroffen zu werden. Nach langem inneren Ringen habe ich die Veranstaltung am Morgen abgesagt. Ich bin dann trotzdem nach Harburg gefahren, um evtl. Neulinge oder TeilnehmerInnen, die meine Absage nicht gelesen haben, zu empfangen. Und tatsächlich trafen drei Personen in Harburg ein. Nach kurzer Diskussion haben wir uns entschlossen loszufahren. Am Ende war es doch nicht so stürmisch wie angekündigt, aber kaum in Finkenwerder angekommen, begann es, heftig zu regnen. Wir saßen zum Glück schon warm und trocken.
Meine Schlussfolgerung: Traue keinem Wetterbericht und folge dem Motto einer erfahrenen Radlerin: Erstmal losfahren.

13. Patientenseminar „Dialyse und Organtransplantation“

Das 13. Patientenseminar, das am 28. Oktober 2018 erneut in den Räumlichkeiten der Christus Gemeinde in Hamburg-Othmarschen stattfand, hat gezeigt, dass durchaus auch zum 13. Male eine Veranstaltung sehr erfolgreich sein kann, wie uns auch viele der knapp 100 Teilnehmer bestätigten.
Dies lag im Wesentlichen an den sehr guten Vorträgen von Herrn PD Dr. Markus Gödel und Prof. Dr. Ulrich Wenzel. Beide Referenten waren mit ihren Vorträgen von den eng kooperierenden Veranstaltern gemeinsam ausgewählt worden.
Eingeleitet wurde der Seminartag wie in den Vorjahren wieder mit einem Dankgottesdienst für die verstorbenen Organspender und deren Angehörige. So hatten die Seminarteilnehmer die Gelegenheit, an einer berührenden und einfühlsamen Andacht teilzunehmen, die von der evangelischen Pastorin Katharina Davis und ihrem katholischen Kollegen, Diakon Stefan Mannheimer, in der Christuskirche gestaltet wurde.
Nach einer Mittagspause mit einem leckeren Imbiss, bestehend aus belegten Baguette-Brötchen, Suppe und Würstchen sowie diversen heißen und kalten Getränken, warteten alle Seminarteilnehmer gespannt auf den ersten Vortrag des Tages.
An dieser Stelle möchten wir unseren Dank aussprechen an
▪ alle Beteiligten, die das Seminar organisiert haben,
▪ die Pastorin und den Diakon für die besinnliche Andacht,
▪ die beiden Referenten, die mit viel Engagement und Fachkompetenz die beiden Fachvorträge gehalten haben,
▪ das Personal des Studierendenwerks Hamburg Abteilung Campus Event, das für unser leibliches Wohl in der Mittags- und Kaffeepause gesorgt hat
▪ sowie unseren Sponsoren mit Amgen und Hexal seitens der Pharmaindustrie, der Techniker Krankenkasse und dem UKE.
Ohne dieses Engagement wäre die Organisation und Durchführung des Seminars nicht möglich gewesen. Wir glauben, dass alle Teilnehmer erneut viele Informationen mit nach Hause nehmen konnten!?
Das Thema Telemedizin bot einen Ausblick auf die Möglichkeiten moderner Medizin und die zukünftige Entwicklung in einem digitalen Gesundheitswesen.
Der Vortrag über Durchfallerkrankungen hat, neben konkreten Tipps für die Zuhörer, erklärt, was man überhaupt darunter versteht, wodurch sie entstehen und welche Therapieformen es gibt.
Wir freuen uns schon auf das kommende 14. Seminar in 2019 und werden versuchen, wieder Referate mit wertvollen Informationen zusammen zu stellen.

 

Sommerausflug 2018 nach Kaltehofe

Nach Versenden der Einladungen waren wir vom Vorstand sehr gespannt, ob unser neu konzipierter Sommerausflug Anklang finden würde. Wir waren daher sehr erfreut, als sich 44 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Anleger, Brücke 10 der Hamburger Landungsbrücken, einfanden und bei bestem sommerlichen Wetter gut gelaunt die bereitstehende Barkasse der Maritime Circle Line „enterten“, um gemeinsam zur Elbinsel Kaltehofe zu fahren. Unser Barkassenfahrer tuckerte an den alten und neuen Wahrzeichen Hamburgs, dem Michel und der Elbphilharmonie, vorbei und versorgte uns mit vielen witzigen und interessanten Informationen zu den links und rechts der Elbe befindlichen Sehenswürdigkeiten. Wir unterquerten die Elbrücken, fuhren am Entenwerder Park mit dem „Goldenen Kaffee-Pavillon“ vorbei und erreichten nach einer Stunde den Anleger in Kaltehofe.
Nach einem kleinen Fußmarsch durch die idyllische Natur kamen wir zu unserem Ziel, dem alten Wasseraufbereitungswerk der Elbinsel – heute „Wasserkunst Kaltehofe“ genannt.
Die Elbinsel Kaltehofe ist als Industriedenkmal berühmt, weil hier die erste Wasseraufbereitung zur Klärung von Elbwasser stand. Sie versorgte Hamburg über 100 Jahre mit Trinkwasser. Davon zeugen noch heute die Anlage mit den Wasserbecken, die kleinen malerischen Pumphäuschen und ein kleines Museum.
Die meisten der Teilnehmer hatten diesen Ort noch nie zuvor besucht; sie genossen die schöne Umgebung, die Hamburg mit vielen grünen Oasen auch hier zu bieten hat.
Alle ließen sich Kaffee und Erdbeerkuchen schmecken. Einige machten noch einen kleinen Spaziergang und erkundeten die Umgebung, unterhielten sich angeregt oder entspannten ein wenig in der herrlichen Sonne.
Nach anderthalb Stunden ging es wieder zurück zum Anleger und es hieß, die Rückfahrt mit der Barkasse entspannt zu genießen. Am Nachmittag um 16.00 Uhr waren die Landungsbrücken wieder erreicht.
Bei Traumwetter war es ein schöner, entspannender, sehr gelungener Ausflug!Wir danken den beiden Vorbereiterinnen Joan Meins und Christa Marsig.

 

 

Radtour #06

Am 10. Juni 2017 versammelten sich 11 Menschen vor dem Eingang des Ohnsorg-Theaters - nicht, um für den Erhalt der plattdeutschen Sprache zu demonstrieren, sondern um zu unserer 6. Radtour aufzubrechen. Und tatsächlich waren es auch nur 8, denn eine Mitradlerin kam unterwegs dazu und zwei hatten sich etwas verspätet und wir mussten in St. Georg erst zusammenfinden. Bei idealem Sommerwetter hatten wir über 5 Stunden eine schöne gemeinsame Zeit mit interessanten Gesprächen übers Radfahren, über Medizin und Technik (diesmal leider auch über die Plattfußrepariertechnik) und über Gott und die Welt. Vor allem aber sahen wir viele Neuigkeiten, aber auch Bekanntes am Wegesrand: Die Gertrudenkirche, die sich im Kuhmühlenteich spiegelt, die ehemalige Frauenklinik Finkenau, die erste Hamburger Fahrradstraße, unheimliche Unterführungen kurz bevor sich der Mühlenteich in Friedrichsberg öffnet, das Hamburger Staatsarchiv in seinem blauen Gebäude, ein ewig stinkendes Hefewerk, einen Botanischen Sondergarten, ein Naturbad, die alte Rahlstedter Feldsteinkirche, ein Café mit leckeren Torten, ein ehemaliges Truppenübungsgelände, das jetzt ein Naturschutzgebiet ist, die Reste der Burg Arnesvelde und einen 350 m langen Holzsteg im nassen Stellmoorer Tunneltal kurz vor Ahrensburg, unserem Ziel. Stadt, Wald, Felder, Wiesen, Wildnis. Und natürlich viel Wasser entlang der Wandse und der Stellau mit allen Variationen - spiegelglatt, rauschend laut an den Wehren, offen und weit, leise gurgelnd im Gebüsch, kanalartig, gewunden durch stille Wiesen, große Teiche und verwunschene Tümpel, Schwäne, Enten und Reiher im oder auf dem Wasser. Wer also einen abwechslungsreichen Spaziergang oder eine entsprechende Radtour mitten in der Stadt machen möchte, ist hier bestens aufgehoben. Den Rückweg konnten wir ab Ahrensburg-West praktischerweise mit der U-Bahn zurücklegen. 
Grob lässt sich der Tourenverlauf auf dem Foto unten erkennen, für mehr Details nutzen Sie bitte den nachfolgenden Link: http://www.gpsies.com/map.do?fileId=imlhlvdjeigjguau (nicht irritieren lassen: Die Aufzeichnung liegt manchmal ein wenig neben dem gefahrenen Weg)
 

Busausflug 2017

Unsere diesjährige Ausfahrt führte uns nach Friedrichstadt, in die wunderschöne Holländerstadt in Schleswig-Holstein. Mit 27 Teilnehmern fuhr uns Herr Hörmann vom Hamburger ZOB mit kleinen Unterhaltungsgeschichten sicher dorthin. Bestens gelaunt und gut versorgt mit Keksen und Bonbons sowie anregenden Gesprächen verging die Fahrt im Nu.
In Friedrichstadt angekommen, begann auch schon bald die Fahrt durch die Grachten. An Bord wurde uns eine Menge erzählt über die Geschichte dieser schönen Stadt, über die Gründung im Jahre 1621 durch den Herzog Friedrich III, die gewährte Religionsfreiheit der verfolgten Remonstranten und anderer Religionsgemeinschaften, so dass Friedrichstadt als „Stadt der Toleranz“ galt. Dies gilt allerdings auch noch heute, wenn man bedenkt, dass in der Stadt mehr Krähen als Einwohner leben. Außer diesen wird die Stadt geprägt von den Grachten und der Backsteinrenaissance.
Nachdem wir uns mit einem vorzüglichen Essen und gut gekühlten Getränken gestärkt hatten, überraschte uns ein Damen-Shanty-Chor aus Delmenhorst mit einer kleinen Darbietung, über die wohl alle begeistert waren. Dann machten wir uns jeweils in kleinen Gruppen auf, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. So lockte auf einem Spaziergang durch die Stadt der Marktplatz mit einem sonntäglichen Flohmarkt, kleine Cafés direkt am Wasser zum Verweilen sowie geöffnete Geschäfte zum Shoppen.
Mit einer leckeren Mandarinentorte ließen wir uns den Kaffee schmecken. Gegen 17 Uhr und nach einer akribischen Zählung aller Teilnehmer im Bus ging es dann wieder Richtung Hamburg und - wegen der Müdigkeit - nicht mehr ganz so angeregten Gesprächen ließen wir diesen schönen Tag noch einmal Revue passieren.

Radtour #05

Unsere 5. Radtour und die erste in diesem Jahr führte uns am 6. Mai 2017 vom S-Bahnhof Neu Wulmstorf bis in die historische Innenstadt von Stade. Nachdem wir auf zwei Nachzügler gewartet hatten, setzten sich diesmal 10 Personen in Bewegung, um gemütlich durch das Alte Land mit blühenden Apfelplantagen zu radeln. Unser Tourenleiter Jens Tamcke hatte beim Wetterdienst optimale Bedingungen bestellt, die auch geliefert wurden: Angenehm warm, eine Mischung aus Wolken und Sonne, was unsere empfindliche Haut schonte, und ein leichter Ostwind, der für etwas "Schub" in Richtung Stade sorgte.
Schon bald überwanden wir das erste Hindernis, das uns zum Absteigen zwang: Die Baustelle der A26 kreuzte unseren Weg. Wenn sie fertig ist, wird es mit der Ruhe und Beschaulichkeit im Rübker Moor zu Ende sein und Lärm und Abgase werden sich ausbreiten. Die Anwohner an der Bundesstraße 73 dagegen werden erleichtert aufatmen. Wat den een sin Uhl, is den annern sin Nachtigall.
In Estebrügge, auf der Brücke über die Este, machten wir wegen der schönen Motive eine Fotopause, die, nachdem einige hier ihr Proviant hervorgeholt hatten, zu einer kleinen Picknick-Pause ausgedehnt wurde. Danach schlängelten wir uns auf einem schmalen Pfad auf dem Estedeich durch Königreich in Richtung Elbe. Der große Strom blieb für uns aber zunächst unsichtbar, denn wir bewegten uns hinter dem Deich. Nachdem die Windmühle von Borstel besichtigt und kurz darauf die Deichkrone am Bootshafen von Jork erreicht war, waren wir uns einig, in dem vor uns liegenden "Möwennest" eine längere Pause bei Kaffee und Kuchen oder auch Bier und Suppe einzulegen. Von dort wie auch auf dem größten Teil der restlichen Strecke hatten wir herrliche Aussichten auf die Elbe.
In Stade angekommen, belohnten wir uns bei wärmenden Sonnenstrahlen direkt am alten Krahn mit einem Eis oder anderen Leckereien. Mit dem Metronom ging's zurück nach Hamburg.

Jahresfeier 2017

Über 60 Mitglieder, Freunde und Interessierte trafen sich zur traditionellen Jahresfeier am 12. Januar 2017, um einen schönen und entspannten Abend zu verbringen und sich ausführlich in aller Ruhe auszutauschen.
Joan Meins hatte dieses Mal das Restaurant „Zum Hufschlag“ in Hamburg-Bramfeld ausgesucht. Wir haben dort ein vorzügliches Essen und eine tolle Atmosphäre mit Blick auf die angeschlossene Reithalle genossen. 
Die Stimmung war sehr gut und der Service sehr aufmerksam, so dass die einhellige Meinung bestand, sich auch im nächsten Jahr wieder dort zu treffen.

11. Patientenseminar „Dialyse und Organtransplantation“

Am 20. November 2016 fand unser traditionelles und gutbesuchtes Patientenseminar statt, das wir gemeinsam mit den Lebertransplantierten Deutschlands e. V., im Gemeindesaal der Christuskirche in Othmarschen veranstalteten.
Die vorangehende bewegende Andacht in der Christuskirche zum Gedenken an die Organspender hielt Pastor Martin Hoffmann und sein katholischer Kollege, Pastor Knut Hermanns. Der Dankes-Gottesdienst  wurde wunderbar auf der Orgel von Rainer Lanz begleitet.
Nach einer Einführung durch die Veranstalter begann der eigentliche Austausch in drei parallel verlaufenden Diskussionsforen.
Diskussionsforum 1:
„Der multimorbide Patient – Erkrankungen nach Organtransplantation”
Referent: Dr. Werner Tenschert, Hamburg
Diskussionsforum 2:
„Unsere Augen - Höchstleistung im täglichen Leben und am Arbeitsplatz”
Referent: Sven Munderloh, Fa. EyeMobility, Großhansdorf
Diskussionsforum 3:
„Anträge und Widersprüche an Sozialleistungsträger”
Referent: Rechtsanwalt Leif Steinecke, Berlin
Die Foren wurden von den Teilnehmenden sehr gut angenommen. Die Referenten führten souverän und sachkundig durch ihre Themen, und es wurde ausführlich diskutiert. Alle Rückmeldungen waren insgesamt sehr positiv.
Für das leibliche Wohl war dank des guten Caterings wie immer gesorgt.
Wir danken den Sponsoren ohne deren Hilfe das Seminar nicht hätte stattfinden können, nochmals recht herzlich für ihren Beitrag.

Treffpunkt - Hautprobleme

Leider hatte am 3. November nur eine kleine Zahl von Mitgliedern und Gästen den sehr interessanten, informativen und "aufweckenden" Vortrag über Hauterkrankungen nach Transplantation im Rahmen unseres monatlichen Treffpunkts gehört. Dennoch werden wir in 2017 wieder eine Reihe interessanter Referentinnen und Referenten einladen und hoffen, dass unsere Mitglieder diese Gelegenheiten zur Information so oft wie möglich nutzen werden.
Dann sind wir sicher, dass die wichtigen Informationen, z. B. wie im vorgenannten Vortrag, umgesetzt werden und alle Transplantierten (und über 60-Jährigen etc..) zumindest einmal im Jahr zur Hautuntersuchung gehen, nicht nur im Sommer Sonnenschutzmittel dick verwenden und z.B. im Freien immer Hut oder Mütze tragen.

Unser Gast, Dr. Thomas Haalck vom Ambulanzzentrum des UKE, wird von unserer Vorsitzenden Kerstin Kühn begrüßt.

Radtour #04

Mit unserer 4. und letzten Radtour in diesem Jahr knüpften wir an unsere erste im April an, zumindest was die Außentemperaturen und den Startpunkt betraf. Bei Temperaturen von 9 - 10 Grad machten wir 8 Personen uns am 8. Oktober auf den Weg von den Deichtorhallen Richtung Süden. Kreuz und quer durch Wilhelmsburg war das Motto. Es sollten die eher unbekannten Seiten dieses Stadtteils entdeckt werden. Die meisten Menschen kennen die Elbinsel von ihren Fahrten gen Süden auf der Autobahn oder Schiene, wo sie dann zumeist nur die Hochhäuser von Kirchdorf-Süd zur Kenntnis nehmen, und neuerdings vielleicht noch von ihrem Besuch der Internationalen Gartenschau. Aber Kreetsand, Goetjensort, Moorwerder und das Reiherstiegviertel bleiben meist im Verborgenen.
Nachdem wir den uns schon bekannten Radweg an den Großmarkthallen vorbei hinter uns gelassen hatten, mussten wir zunächst mal die Norderelbe überqueren und uns durch das Verkehrsgewühl schlängeln, das Autobahn- und diverse Hafenzubringer dort bilden. Da können die RadfahrerInnen sehen, wo sie bleiben.
Vom Deich entlang des Spreehafens hat man einen unvergleichlichen Blick auf das Panorama Hamburgs und der Markt auf dem Stübenplatz zeigt die ganze Palette von Multikulti. Dann aber wurde es ländlich und idyllisch auf der Brücke über die Wilhelmsburger Dove-Elbe mit einer ersten Pause, ein Stückchen weiter an der Windmühle Johanna, entlang des Jenerseitedeichs und des Einlagedeichs mit Strohdachhäusern und weiten Blicken über die Landschaft mit Michel, Hochhaussiedlung und Hafenkränen in der Ferne. Weiter durch Moorwerder zur Bunthäuser Spitze, wo sich die Elbe teilt, an Salat- und Gemüsefeldern mit Gewächshäusern vorbei an einen kleinen Elbstrand gegenüber dem Friedhof Finkenriek und zur alten Elbbrücke nach Harburg, wo eine weitere Pause anstand. Danach wieder nördlich durch Kirchdorf und über das IGS-Gelände. Bevor wir wieder zum Stübenplatz kamen und einkehrten, konnten wir noch etwas von der verbliebenen Industrie- und Hafenatmosphäre am Reiherstieg und Vering-Kanal erkennen. Die letzte Etappe führte über den gut ausgebauten Radweg zum alten Elbtunnel, wo unsere Fahrt, nachdem wir die Elbe unterquert hatten, um ca. 17.30 endete.

Radtour #03

Neun gilt als Zahl der Vollkommenheit und sie spielt in vielen Mythologien und Religionen eine bedeutende Rolle. Bei uns ist sie insofern erwähnenswert, weil bei unserer 3. Radtour am 20. August zum dritten Mal 9 Personen mitgefahren sind.
Diesmal haben wir uns um 11.00 Uhr am Bahnhof Harburg getroffen und 5 ½ Stunden später sind wir nach dem Überqueren von Seeve, Luhe und Ilmenau mit neuen Eindrücken in Lüneburg angekommen. Der Wettergott hatte es gut mit uns gemeint, er schickte ein Mix aus Sonne und Wolken, einen leichten Rückenwind, angenehme Temperaturen und nur einige Regentropfen, denen wir in einem Carport entlang des Weges auswichen.
Unsere Halbzeitpause bestand diesmal aus einem Picknick im Schlosspark der Kreisstadt Winsen/L. mit dem Schlossgraben und dem Schloss aus dem 14. und 15. Jahrhundert als Kulisse. Heute ist das Gebäude Sitz des Amtsgerichts.
Danach begann der schönste Streckenabschnitt durch die Winsener Elbmarsch mit beschaulichen Dörfern, lauschigen Wegen, stillen Gewässern, aber auch intensiver landwirtschaftlicher Nutzung.
An der namensgebenden Kirche St.-Dionysius in dem kleinen Ort St. Dionys vorbei und in Sichtweite des Domes von Bardowick näherten wir uns Lüneburg. Nun noch die einzige Anhöhe auf unserem Weg überwinden, das Lüner Holz durchqueren und schon waren wir im Garten des Klosters Lüne am Rande Lüneburgs, wo wir bei Kaffee und großen Tortenstücken neue Kraft schöpften. Zurück ging’s mit dem Zug.
Auch diesmal hatten wir viel Freude an den Gesprächen von Rad zu Rad, der Bewegung in sommerlicher Landschaft und den interessanten Neuigkeiten unterwegs. Die nächste Gelegenheit zum Mitmachen besteht am 8. Oktober.

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