Radtour #03

Neun gilt als Zahl der Vollkommenheit und sie spielt in vielen Mythologien und Religionen eine bedeutende Rolle. Bei uns ist sie insofern erwähnenswert, weil bei unserer 3. Radtour am 20. August zum dritten Mal 9 Personen mitgefahren sind.
Diesmal haben wir uns um 11.00 Uhr am Bahnhof Harburg getroffen und 5 ½ Stunden später sind wir nach dem Überqueren von Seeve, Luhe und Ilmenau mit neuen Eindrücken in Lüneburg angekommen. Der Wettergott hatte es gut mit uns gemeint, er schickte ein Mix aus Sonne und Wolken, einen leichten Rückenwind, angenehme Temperaturen und nur einige Regentropfen, denen wir in einem Carport entlang des Weges auswichen.
Unsere Halbzeitpause bestand diesmal aus einem Picknick im Schlosspark der Kreisstadt Winsen/L. mit dem Schlossgraben und dem Schloss aus dem 14. und 15. Jahrhundert als Kulisse. Heute ist das Gebäude Sitz des Amtsgerichts.
Danach begann der schönste Streckenabschnitt durch die Winsener Elbmarsch mit beschaulichen Dörfern, lauschigen Wegen, stillen Gewässern, aber auch intensiver landwirtschaftlicher Nutzung.
An der namensgebenden Kirche St.-Dionysius in dem kleinen Ort St. Dionys vorbei und in Sichtweite des Domes von Bardowick näherten wir uns Lüneburg. Nun noch die einzige Anhöhe auf unserem Weg überwinden, das Lüner Holz durchqueren und schon waren wir im Garten des Klosters Lüne am Rande Lüneburgs, wo wir bei Kaffee und großen Tortenstücken neue Kraft schöpften. Zurück ging’s mit dem Zug.
Auch diesmal hatten wir viel Freude an den Gesprächen von Rad zu Rad, der Bewegung in sommerlicher Landschaft und den interessanten Neuigkeiten unterwegs. Die nächste Gelegenheit zum Mitmachen besteht am 8. Oktober.