Radtour #05

Unsere 5. Radtour und die erste in diesem Jahr führte uns am 6. Mai 2017 vom S-Bahnhof Neu Wulmstorf bis in die historische Innenstadt von Stade. Nachdem wir auf zwei Nachzügler gewartet hatten, setzten sich diesmal 10 Personen in Bewegung, um gemütlich durch das Alte Land mit blühenden Apfelplantagen zu radeln. Unser Tourenleiter Jens Tamcke hatte beim Wetterdienst optimale Bedingungen bestellt, die auch geliefert wurden: Angenehm warm, eine Mischung aus Wolken und Sonne, was unsere empfindliche Haut schonte, und ein leichter Ostwind, der für etwas "Schub" in Richtung Stade sorgte.
Schon bald überwanden wir das erste Hindernis, das uns zum Absteigen zwang: Die Baustelle der A26 kreuzte unseren Weg. Wenn sie fertig ist, wird es mit der Ruhe und Beschaulichkeit im Rübker Moor zu Ende sein und Lärm und Abgase werden sich ausbreiten. Die Anwohner an der Bundesstraße 73 dagegen werden erleichtert aufatmen. Wat den een sin Uhl, is den annern sin Nachtigall.
In Estebrügge, auf der Brücke über die Este, machten wir wegen der schönen Motive eine Fotopause, die, nachdem einige hier ihr Proviant hervorgeholt hatten, zu einer kleinen Picknick-Pause ausgedehnt wurde. Danach schlängelten wir uns auf einem schmalen Pfad auf dem Estedeich durch Königreich in Richtung Elbe. Der große Strom blieb für uns aber zunächst unsichtbar, denn wir bewegten uns hinter dem Deich. Nachdem die Windmühle von Borstel besichtigt und kurz darauf die Deichkrone am Bootshafen von Jork erreicht war, waren wir uns einig, in dem vor uns liegenden "Möwennest" eine längere Pause bei Kaffee und Kuchen oder auch Bier und Suppe einzulegen. Von dort wie auch auf dem größten Teil der restlichen Strecke hatten wir herrliche Aussichten auf die Elbe.
In Stade angekommen, belohnten wir uns bei wärmenden Sonnenstrahlen direkt am alten Krahn mit einem Eis oder anderen Leckereien. Mit dem Metronom ging's zurück nach Hamburg.