Treffpunkt - Hautprobleme

Leider hatte am 3. November nur eine kleine Zahl von Mitgliedern und Gästen den sehr interessanten, informativen und "aufweckenden" Vortrag über Hauterkrankungen nach Transplantation im Rahmen unseres monatlichen Treffpunkts gehört. Dennoch werden wir in 2017 wieder eine Reihe interessanter Referentinnen und Referenten einladen und hoffen, dass unsere Mitglieder diese Gelegenheiten zur Information so oft wie möglich nutzen werden.
Dann sind wir sicher, dass die wichtigen Informationen, z. B. wie im vorgenannten Vortrag, umgesetzt werden und alle Transplantierten (und über 60-Jährigen etc..) zumindest einmal im Jahr zur Hautuntersuchung gehen, nicht nur im Sommer Sonnenschutzmittel dick verwenden und z.B. im Freien immer Hut oder Mütze tragen.

Unser Gast, Dr. Thomas Haalck vom Ambulanzzentrum des UKE, wird von unserer Vorsitzenden Kerstin Kühn begrüßt.

Radtour #04

Mit unserer 4. und letzten Radtour in diesem Jahr knüpften wir an unsere erste im April an, zumindest was die Außentemperaturen und den Startpunkt betraf. Bei Temperaturen von 9 - 10 Grad machten wir 8 Personen uns am 8. Oktober auf den Weg von den Deichtorhallen Richtung Süden. Kreuz und quer durch Wilhelmsburg war das Motto. Es sollten die eher unbekannten Seiten dieses Stadtteils entdeckt werden. Die meisten Menschen kennen die Elbinsel von ihren Fahrten gen Süden auf der Autobahn oder Schiene, wo sie dann zumeist nur die Hochhäuser von Kirchdorf-Süd zur Kenntnis nehmen, und neuerdings vielleicht noch von ihrem Besuch der Internationalen Gartenschau. Aber Kreetsand, Goetjensort, Moorwerder und das Reiherstiegviertel bleiben meist im Verborgenen.
Nachdem wir den uns schon bekannten Radweg an den Großmarkthallen vorbei hinter uns gelassen hatten, mussten wir zunächst mal die Norderelbe überqueren und uns durch das Verkehrsgewühl schlängeln, das Autobahn- und diverse Hafenzubringer dort bilden. Da können die RadfahrerInnen sehen, wo sie bleiben.
Vom Deich entlang des Spreehafens hat man einen unvergleichlichen Blick auf das Panorama Hamburgs und der Markt auf dem Stübenplatz zeigt die ganze Palette von Multikulti. Dann aber wurde es ländlich und idyllisch auf der Brücke über die Wilhelmsburger Dove-Elbe mit einer ersten Pause, ein Stückchen weiter an der Windmühle Johanna, entlang des Jenerseitedeichs und des Einlagedeichs mit Strohdachhäusern und weiten Blicken über die Landschaft mit Michel, Hochhaussiedlung und Hafenkränen in der Ferne. Weiter durch Moorwerder zur Bunthäuser Spitze, wo sich die Elbe teilt, an Salat- und Gemüsefeldern mit Gewächshäusern vorbei an einen kleinen Elbstrand gegenüber dem Friedhof Finkenriek und zur alten Elbbrücke nach Harburg, wo eine weitere Pause anstand. Danach wieder nördlich durch Kirchdorf und über das IGS-Gelände. Bevor wir wieder zum Stübenplatz kamen und einkehrten, konnten wir noch etwas von der verbliebenen Industrie- und Hafenatmosphäre am Reiherstieg und Vering-Kanal erkennen. Die letzte Etappe führte über den gut ausgebauten Radweg zum alten Elbtunnel, wo unsere Fahrt, nachdem wir die Elbe unterquert hatten, um ca. 17.30 endete.

Radtour #03

Neun gilt als Zahl der Vollkommenheit und sie spielt in vielen Mythologien und Religionen eine bedeutende Rolle. Bei uns ist sie insofern erwähnenswert, weil bei unserer 3. Radtour am 20. August zum dritten Mal 9 Personen mitgefahren sind.
Diesmal haben wir uns um 11.00 Uhr am Bahnhof Harburg getroffen und 5 ½ Stunden später sind wir nach dem Überqueren von Seeve, Luhe und Ilmenau mit neuen Eindrücken in Lüneburg angekommen. Der Wettergott hatte es gut mit uns gemeint, er schickte ein Mix aus Sonne und Wolken, einen leichten Rückenwind, angenehme Temperaturen und nur einige Regentropfen, denen wir in einem Carport entlang des Weges auswichen.
Unsere Halbzeitpause bestand diesmal aus einem Picknick im Schlosspark der Kreisstadt Winsen/L. mit dem Schlossgraben und dem Schloss aus dem 14. und 15. Jahrhundert als Kulisse. Heute ist das Gebäude Sitz des Amtsgerichts.
Danach begann der schönste Streckenabschnitt durch die Winsener Elbmarsch mit beschaulichen Dörfern, lauschigen Wegen, stillen Gewässern, aber auch intensiver landwirtschaftlicher Nutzung.
An der namensgebenden Kirche St.-Dionysius in dem kleinen Ort St. Dionys vorbei und in Sichtweite des Domes von Bardowick näherten wir uns Lüneburg. Nun noch die einzige Anhöhe auf unserem Weg überwinden, das Lüner Holz durchqueren und schon waren wir im Garten des Klosters Lüne am Rande Lüneburgs, wo wir bei Kaffee und großen Tortenstücken neue Kraft schöpften. Zurück ging’s mit dem Zug.
Auch diesmal hatten wir viel Freude an den Gesprächen von Rad zu Rad, der Bewegung in sommerlicher Landschaft und den interessanten Neuigkeiten unterwegs. Die nächste Gelegenheit zum Mitmachen besteht am 8. Oktober.

Radtour #02

Unsere 2. Radtour am 11. Juni 2016 sollte den Beweis liefern, dass Harburg nicht nur durch Industrie, Hafen und die städtebaulichen Sünden der 70’er Jahre geprägt ist, sondern ebenso landschaftlich reizvolle Oasen aufweist. Am Harburger ZOB versammelten sich 9 Radlerinnen und Radler, um bei bestem Wetter eine 26 km lange, südliche Schleife durch Harburgs Grün zu fahren, mit kleinen „Abweichungen“ in den Landkreis Harburg. Für diese Fahrt hatte uns Kerstin Kühn, unsere Vorsitzende, neue „Oberbekleidung“ besorgt (s. Fotos), damit wir anstelle des Tages Organspende für diese werben konnten.
Zunächst durchquerten wir das Phönix-Viertel, das als Wohnquartier für die Arbeiter des benachbarten Gummiwerks entstanden ist und damit Harburg als Industriestadt repräsentiert.
Aber nur wenige hundert Meter weiter waren wir mitten in der grünen Lunge der Stadt, dem Außenmühlenteich. Auf verschlungenen Wegen am Teich und der lauschigen Senke des Mühlenbachs entlang kamen wir schon bald nach Sinstorf.
Hier, eine Besonderheit dieser Fahrt, waren wir im Medizinischen Versorgungszentrum von Dr. Jan Vitu, einem der beiden Ärzte, zu einem süßen Imbiss eingeladen worden. Er und Regina Willert, die Zentrumsleiterin, bereiteten uns einen freundlichen Empfang, und bei Kaffee und Kuchen konnten wir medizinische und radfahrerische Informationen austauschen.
So gestärkt erklommen wir einige „Berge“, die sich uns in Richtung Tötensen in den Weg gestellt hatten, machten eine Picknick-Pause an einem verwunschenen Teich in Sottorf, und rollten nach einer 10%igen Schussfahrt ins Göhlbachtal, das letzte Stück Harburger Grün auf unserem Weg.
Am Harburger Ring, der städtebaulichen Sünde, endete unsere Tour. Beendet wurde der schöne Tag mit einer Erfrischung in Sichtweite des Rathauses.

Busausflug

Wie auch in den vergangenen Jahren ging es vom ZOB Hamburg auf "Nieren"-Busausflug - diesmal am Muttertag. Wir starteten bei sommerlich warmem, angenehmem Wetter.
Unser gutgelaunter Busfahrer fuhr uns meist auf der Landstraße unserem Ziel, die Hansestadt Stade, entgegen. Am verabredeten Treffpunkt nahmen uns unsere beiden Stadtführerinnen zu einem Rundgang in Empfang. Sie vermittelten uns mit ihrem Wissen über die Entstehung und Geschichte der „Hansestadt Stade“ spannende und unterhaltsame Informationen. Nach der Führung nahmen wir im Hotel „Zur Einkehr“ in Stade unser Mittagessen ein.
Weiter ging es mit unserem Bus ins Alte Land zum „Obsthof Beckmann“ in Hollern-Twielenfleth. Dort wurden wir auch gleich mit dem Traktor mit angekoppelten Obstwagen-Anhängern in die Apfelplantage gefahren, wo alles in voller Pracht blühte! Wir erfuhren viel Interessantes sowie aufschlussreiche Erklärungen über den Apfelanbau, die Lagerung, den Vertrieb vom eigenen Hof und die sonstige Weitervermarktung. Zurück auf dem Hof wurden wir bereits von leckeren, selbstgebackenen Rhabarber-, Apfel-, und Butterkuchen, mit Kaffee und Tee satt, erwartet, bevor wir wieder die Heimfahrt antraten.
Es war ein bei Traumwetter schöner, entspannter, sehr gelungener Ausflug!

Radtour #01

Frisch war es am 23. April 2016, als 9 Personen zur 1. Radtour der Nieren Selbsthilfe an den Deichtorhallen starteten. Wir fuhren auf dem erst seit knapp 2 Jahren bestehenden Radweg am Oberhafen und den Großmarkthallen entlang Richtung Osten, durch den Entenwerder Park mit einem ersten Halt am ehemaligen Wasserwerk Kaltehofe, heute ein Naturschutzgebiet. Rückenwind und Sonnenschein versetzten uns in gute Radl-Stimmung und die Temperatur von knapp 10 Grad war kaum zu spüren. Entsprechend fröhlich und gesprächig ging es weiter über den Marschenbahndamm, der sich als reiner Rad- und Fußweg quer durch die Vier- und Marschlande zieht, sowohl von West nach Ost bis Altengamme als auch von Nord (Bergedorf) bis Süden (Zollenspieker). Wir hatten den Weg fast immer für uns allein.
Nach einem Abstecher zur Ochsenwerden Kirche kehrten wir in der Bahnhofsgaststätte Fünfhausen zum Mittagessen ein und wir konnten die ersten kleinen Regenschauer im Trocknen überbrücken. Der Weg zu unserem Ziel war nicht ganz regenfrei, aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Zur Belohnung für die geschafften 34 km gab es Kaffee und Kuchen in Bergedorf, bevor wir gegen 18.00 Uhr mit der S-Bahn zurück Richtung Innenstadt fuhren.

Mitgliederversammlung 2016

Am 22. März 2016 fand die 46. Mitgliederversammlung im Kulturhaus Eppendorf statt. Der Vorstand berichtete über seine Arbeit 2015 und über zukünftige Vorhaben. Es erfolgte eine Neuwahl der Kassenprüfer. Es wurden Rolf Harms, Rudi Kocken und Brigitte Plewka gewählt. Weitere Einzelheiten lesen Sie im →Protokoll.
Für das leibliche Wohl war dank fleißiger Mithelfer wie immer gesorgt.

Treffpunkt - Ernährungsberatung

Am 2. Februar 2016 hielt Frau Kempf von der Firma esswell zum Treffpunkt im Logenhaus einen interessanten interaktiven Vortrag zum Thema Ernährung bei Nierenersatztherapie. Über die Inhalte lesen sie in der Einladung ➜.
Frau Kempf wies im Vortrag auch darauf hin, dass eine Einzelberatung nach Befürwortung des behandelnden Arztes von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst werden kann.
Bei Fragen wenden sie sich bitte an Frau Kempf oder an die Vorsitzende der Nieren Selbsthilfe e.V., Frau Kühn.

Seite 2 von 2